Tag 5: Ruhetag – Gedanken rund ums Elektromobil
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©
Oliver Klempert |
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Harald Neh zieht Schrauben fest und macht seinen CityEl für die nächsten Etappen fit. |
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Obwohl »nur« mit Elektromotor unterwegs, wollen viele Besitzer ihr E-Mobil gern als
»Solarmobil« einstufen, weil sie die benötigte Energie regenerativ, also zum Beispiel durch Photovoltaik, erzeugen können. Zu Hause gibt es dafür vielleicht einen Solarstromgenerator, der die Akkus auflädt. Sowohl für das Twike als auch für den CityEl genügt zum Aufladen aber auch jede Haushaltssteckdose. Ingesamt sind derzeit in
Europa rund 700 Twike und 5.000 CityEl unterwegs. Die Neupreise liegen beim Twike bei 17.000 Euro, die CityEl sind derzeit ab
6.600 Euro zu haben.
Eingesetzt werden in den Mobilen unterschiedliche Akkutypen. Beim Twike etwa sind das Akkublöcke aus Nickel-Cadmium, beim CityEl entweder
Blei-Vlies– oder Nickel-Zink-Akkus. Um ein Twike betreiben zu können, reichen zwei Akkublöcke. Einzelpreis: 1.800 bis 2.000 Euro, dafür ist er für rund 1.500 Ladezyklen gut
Die Ladesoftware in den Twike regelt allerdings, dass die Akkus bei einer Temperatur von mehr als 40 Grad Celsius nur noch reduziert und bei noch höherer Temperatur gar nicht mehr geladen werden
können. Eine solche Ladesoftware ist im CityEl zwar auch vorhanden, Bleiakkus sind allerdings nicht ganz so temperaturempfindlich.
Fragt sich, warum bei einer solch langen Strecke wie der Deutschlandtour 2003 keine Austauschakkus mitgenommen werden, etwa auf einem Servicewagen als Begleitfahrzeug. Die Antwort ist einfach: Sowohl im Twike als auch im CityEl sind die Akkus fest montiert und schwer zugänglich.
Ein– und Ausbau würde bis zu drei Stunden dauern. Da ein Akkusatz 140 Kilogramm wiegen kann, kommt auch nicht in Frage, einen zweiten mitzunehmen.
Interessant ist auch die Möglichkeit beider Fahrzeugtypen, Strom während der Fahrt wieder in die Akkus zu speisen: Beim Auto lädt die Lichtmaschine die Batterie, beim E-Mobil ist der Motor beim Abwärtsfahren der Generator
(Rekuperation).
Die längste Tour, die bisher jemals mit einem Twike bewältigt wurde, war 1998 die
»Twike Challenge«. Sie führte von Bern in der Schweiz bis zum Nordkap. In neun Wochen wurden dabei 12.000 Kilometer zurückgelegt.
Sowohl für das Twike als auch für den CityEl benötigt man den Pkw-Führerschein Klasse 3; für den VV CityStromer und den Skoda Favorit sowieso.
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