PHOTON 9/2005
 

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  Die Themen der aktuellen Ausgabe  
 
 
     
Neuwahlen
Worauf muss man sich in Sachen erneuerbare Energien nach den Neuwahlen einstellen? Im unwahrscheinlichen Fall einer Neuauflage von Rot-Grün ist dies einigermaßen vorhersehbar. Bei den verschiedenen denkbaren Konstellationen zwischen CDU und CSU, FDP und SPD hingegen bietet sich reichlich Stoff für Spekulationen. Politiker dieser vier Parteien geben Auskunft darüber, in welche Richtung sie die Republik lenken wollen.

Arbeitsplätze
Rund um die Solarzellenfabrik der Q-Cells AG gibt es nicht nur weit weniger Arbeitslose als im Rest der wirtschaftlichen Krisenregion Bitterfeld. Beinahe noch wichtiger ist die berechtigte Hoffnung derjenigen, die bisher noch keinen Job haben. Hier ist das zweistellige Wachstum der Photovoltaik nicht nur eine Zahl für Studien und Strategiepapiere, sondern eine Perspektive.

Dünnschichtmodule
Nachdem Fuji Electric jahrelange nur Prototypen seiner amorphen Dünnschichtmodule gezeigt hat, scheint die Zeit nun reif für die Serienproduktion. Zumindest präsentierte der japanische Hersteller auf der Freiburger Messe Intersolar Ende Juni eine breite Palette an Modultypen und verkündete zudem den Ausbau der Fertigung auf 15 Megawatt bis Ende 2006.

Solarflieger 
Solarflieger gibt es schon einige. Aber die SoLong der kleinen amerikanischen Technologieschmiede AC Propulsion Inc. ist etwas Besonderes. Vom 1. Juni um 16.08 Uhr flog sie am Desert Center Airport in der kalifornischen Colorado Wüste bis zum 3. Juni um 16.24 Uhr ohne Unterbrechung. Das Flugzeug nutzte allein jene Energie, welche die Solarzellen auf der Flügeloberseite tags aus dem Sonnenlicht gewonnen hatten. 

Produktionshalle
Die Firma Sybac Metallbau GmbH hat in das Dach ihrer neuen Produktionshalle eine Photovoltaikanlage integriert. Das Architekturbüro Eger, Beer und Partner entwickelte eine Konstruktion mit mehr als 70 Dachdurchdringungen, um Solaranlage und Hallenkonstruktion zu verschmelzen. Vorgabe des Bauherren war es, eine möglichst große Anlage aufs Dach zu bringen. Auf diese Weise kam ein ungewöhnliches Gebäude zustande. 

Lieferbare Solarmodule
Die Lage auf dem Modulmarkt hat sich keineswegs entspannt. Zwar wird immer öfter mit »lieferbaren« Kontingenten geworben. Doch oft gibt es einen Haken: Die Module sind überteuert, es fehlen wichtige Zertifikate, die Quelle ist dubios oder es handelt sich um Kleinstmengen. Wer derzeit keinen Installateur findet, der rechtzeitig ausreichend Module reserviert hat, sollte einige Regeln kennen.