PHOTON 12/2005
 

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  Die Themen der aktuellen Ausgabe  
 
 
     
Das neue Kabinett
Die zwischen Union und SPD zum Thema erneuerbare Energien ausgehandelten Vereinbarungen laufen in wichtigen Punkten auf eine Fortschreibung der bisherigen Regierungspolitik hinaus. Was davon zu halten ist, muss nun allerdings die Praxis zeigen. Selbst beim zentralen Thema, dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, kann die bis 2007 vereinbarte Ruhe auch schon früher gestört werden. 

Solaraktien
Kursgewinne von mehreren Tausend Prozent, erfolgreiche Börsengänge in Serie, zweistellige Wachstumsprognosen: Die Solarbranche macht Furore an den Aktienmärkten. Kein Wunder, dass heiße Tipps bei den Anlegern begehrt sind und von Experten aller Couleur geliefert werden. Die eine Fraktion jubelt über grenzenlose Gewinnaussichten, die andere zieht finstere Vergleiche zum Desaster am »Neuen Markt«. 

China
Anfang Oktober fand die 15. Asiatische Photovoltaik-Konferenz und Ausstellung statt – nach fast 20 Jahren erstmals wieder in China. Mit überzeugendem Erfolg: 200 Aussteller aus aller Welt, fast 700 wissenschaftliche Beiträge und rund 1.500 Teilnehmer – solche Zahlen kannte man bisher nur von der europäischen Schwesterveranstaltung. Die nächste asiatische Konferenz wird damit zu einem Pflichttermin der Branche.

Katrina
Mobile Photovoltaikanlagen und solare Beleuchtungssysteme boten den Opfern der Stürme »Katrina« und »Rita« erste Hilfe. Eine noch wichtigere Rolle sollte die Solarenergie jedoch beim Wiederaufbau der zerstörten Städte spielen: Mit ihrer Hilfe könnten sich die gefährdeten Regionen besser gegen den nächsten Sturm wappnen. Noch allerdings hat die US-Politik die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Bürogebäude
In Ingolstadt hat die Firma Alki-Technik ein neues Firmengebäude errichtet. Beachtenswert ist die komplette Energiegewinnung aus dem Erdreich sowie den drei Photovoltaikanlagen. Die Baukosten waren zwar überdurchschnittlich hoch, sollen sich aber in zehn bis 15 Jahren amortisiert haben. Der Haken: Für die Wärmepumpen ist man auf einen Strombezug über den örtlichen Energieversorger angewiesen.

Dachschäden
Die Montage einer Photovoltaikan-lage macht einschließlich des nötigen Befestigungssystems selten mehr als zehn Prozent des Gesamtpreises aus. Wenn hier allerdings zu sehr an Material und Zeit gespart wird, kann das ärgerliche und teure Konsequenzen haben. Die häufigste Variante, das ziegelgedeckte Schrägdach, erfordert insbesondere in schneereichen Gegenden vor allem eines: keine Kompromisse bei den Dachhaken.