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Förderung von Solarstromspeichern verschiebt sich


25.02.2013: Der Start der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geplanten Förderung von Solarstromspeichern verschiebt sich.

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Wie eine Referentin des Ministeriums im Rahmen des »German PV Market Briefing« von EUPD Research in Frankfurt einräumte, kann der bislang für den 1. Mai angesetzte Förderungsbeginn vermutlich nicht eingehalten werden. Grund ist demnach die unsichere Finanzierung der Maßnahme, für die Bundesumweltminister Peter Altmaier öffentlich 50 Millionen Euro versprochen hatte. Schuld ist einem Bericht der »tageszeitung« zufolge der massive Preisverfall von Kohlendioxid-Zertifikaten. Die Erlöse aus dem Emissionshandel fließen in den Energie- und Klimafond (EKF), aus dessen Mitteln auch das Speicherprogramm finanziert werden soll. Statt etwa zwei Milliarden Euro habe die Bundesregierung im vergangenen Jahr lediglich Einnahmen in Höhe von rund einer Milliarde Euro verbucht. Wie ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums PHOTON gegenüber erklärte, wird derzeit noch über die Mittelzuweisungen für das Wirtschaftsjahr 2013 »regierungsintern« beraten. Da die entsprechenden Mittel noch nicht freigegeben wurden, so hieß es aus dem Bundesumweltministerium, sei noch nicht absehbar, wann das Speicherprogramm wirklich startet. Ein Merkblatt der KfW-Gruppe über die genauen Förderbedingungen wurde indes wieder von der Internetseite der Bank entfernt. Das Speicherprogramm der Bundesregierung sieht dem Merkblatt zufolge vor, stationäre Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage mit Leistungen von bis zu 30 Kilowatt durch zinsgünstige Darlehen der KfW zu fördern. Hinzu kommt ein Tilgungszuschuss in Höhe von 30 Prozent.
Quelle: BMU, BMWi, tageszeitung, PHOTON
photon
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