
Insolvenzplan für Flabeg Solar verabschiedet
13.12.2003: Auf einer Versammlung beim Amtsgericht Essen am 12. Dezember stimmten die Gläubiger einem Insolvenzplan für die Flabeg Solar International GmbH in Gelsenkirchen zu. Wie der Insolvenzverwalter Frank Nikolaus von Depping Nikolaus & Partner mitteilte, gehen damit rückwirkend zum 1. Juni 2003 100 Prozent der Geschäftsanteile der Flabeg Solar an die Scheuten Solar System B.V. zu einem Kaufpreis von 1,085 Millionen Euro über.
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Schnäppchen: Die niederländische Scheuten Solar Systems hat für die hochautomatisierte Modulproduktion der insolventen Flabeg Solar nur 1,1 Millionen Euro zahlen müssen. |
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Insgesamt steht in Abhängigkeit von der Durchsetzung von Ansprüchen ein Betrag von 3,6 bis 4,6 Millionen Euro für die Befriedigung der Gläubiger zur Verfügung. Nach Abzug von Verbindlichkeiten für das Insolvenzverfahren und gegenüber absonderungsberechtigten Gläubigern verbleibt für die Insolvenzgläubiger ein Betrag von 2,2 bis maximal 3,179 Millionen Euro. Kleingläubiger mit Forderungen bis maximal 1.000 Euro sollen dem Insolvenzplan zufolge 100 Prozent ihrer Forderungen erhalten. Ebenso Arbeitnehmer, allerdings nur bis zu einem Betrag von 5.000 Euro. Die Forderungen der sonstigen Insolvenzgläubiger sollen mit einer Quote von 40 bis 59 Prozent erfüllt werden. Im Falle einer Liquidation könnten alle drei Gruppen hingegen nur mit einer einheitlichen Quote in Höhe von 27,4 Prozent rechnen. Als Sachwalter für die weitere Abwicklung des Insolvenzplans wurde Frank Nikolaus eingesetzt.
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