
SMA eröffnet Niederlassung in Peking
01.11.2003: Ende Oktober präsentierte die SMA Regelsysteme GmbH ihre neue Niederlassung SMA Regelsysteme GmbH Beijing Representative Office in Peking im Rahmen der Smart Building Conference der Öffentlichkeit. Ebenso wie die amerikanische Tochterfirma SMA Americas gehört die asiatische Geschäftsstelle zu gleichen Teilen dem Wechselrichterhersteller und seinem Vertriebspartner Rosendahl Energietechnik.
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SMA Regelsysteme GmbH |
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Sunny Boys für Peking: Bei dieser 50-Kilowatt-Anlage kommen sechs Wechselrichter vom Typ Sunny Boy 5000 TL zum Einsatz. |
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Der Schwerpunkt des neuen Büros soll in der Schulung und technischen Unterstützung der chinesischen Projekt- und Vertriebspartner liegen, erklärt Oussama Chehab, der bei Rosendahl den internationalen Vertrieb leitet. Der Vertrieb von SMA-Solarkomponenten wird aber weiterhin von Deutschland aus erfolgen, so Chehab. Auch eine Wechselrichterproduktion sei in China zunächst nicht geplant.
SMA will in China künftig seine komplette Photovoltaik-Produktpalette anbieten. Dazu zählen neben den Wechselrichtern für die Netzeinspeisung der Sunny-Boy- und der Sunny-Central-Reihe auch die Komponenten für die netzautarke Stromversorgung, beispielsweise der Akkustromrichter Sunny Island 4500 und die Komplettsysteme vom Typ Sunny Island System Kit. Zu den geplanten Umsatzzahlen für 2004 wollte sich Chehab noch nicht äußern. Die Anzahl der Mitarbeiter in dem neuen Büro soll nächstes Jahr auf sechs verdoppelt werden.
Bereits seit Juli stattet SMA in China Solaranlagen mit Wechselrichtern aus. Erst Ende Oktober ging in Peking eine 50-Kilowatt-Anlage mit sechs transformatorlosen 4,6-Kilowatt-Geräten vom Typ Sunny Boy 5000 TL in Betrieb, die als Demonstrationsprojekt von der chinesischen Regierung gefördert wird. Weitere Großprojekte mit Leistungen zwischen 50 und 100 Kilowatt will SMA Anfang 2004 beginnen.
Bereits vor zwei Jahren hat SMA in China zusammen mit dem Changzhou Traction Center die Tochterfirma Changzhou SMA Electronics Co. Ltd. gegründet. Laut Chehab habe diese jedoch mit
»Solartechnik nicht zu tun« und sei stattdessen ein Vertriebsbüro für die Bahntechnik-Komponenten des Unternehmens, die ebenfalls weiterhin in Deutschland gefertigt werden.
Nach Angaben von Chehab plant SMA weitere Niederlassungen im Ausland, beispielsweise in Korea, Thailand und Malaysia. Mit einer Standortentscheidung rechnet der Vertriebsleiter Ende 2004.
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