450-Kilowatt-Anlage auf dem Flughafen München eingeweiht

Bereits seit Ende letzten Jahres arbeitet auf dem Flughafen München eine der größten Solarstromanlagen Deutschlands und erspart so der Umwelt 400 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Jetzt wurde die Anlage offiziell eingeweiht.

 

© Flughafen München GmbH

Der bayerischen Verkehrsminister Otto Wiesheu (Mitte) bei der Einweihung des Solarkraftwerks auf dem neuen Terminal des Münchener Flughafens.

 

Rund 180 Personen haben am 10. Juli an der Einweihung einer 450-Kilowatt-Photovoltaikanlage auf dem Flughafen München teilgenommen, freut sich Barbara Rudek, Unternehmenssprecherin von BP Solar. Die Projektpartner, zu denen neben BP die Flughafen München GmbH, die Lufthansa AG, die Air BP und die Unternehmensvereinigung B.A.U.M. gehören, nahmen die Photovoltaikanlage auf dem Dach eines neuen Terminals in Anwesenheit des bayerischen Verkehrsministers Otto Wiesheu in Betrieb. Die Kosten in Höhe von 2,65 Millionen Euro werden zum größten Teil durch sieben Beteiligungsgesellschaften privater Investoren gedeckt. Die Projektpartner steuerten einen Zuschuss in Höhe von 550.000 Euro bei. Die Solarstromanlage wurde zwar schon im November letzten Jahres errichtet, so Rudek, doch habe die Organisation der Festveranstaltung einige Zeit gedauert.

 
 

© Deutsche Lufthansa AG

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Terminal 2 des Flughafen München.

Insgesamt wurden 2.856 polykristalline 160-Watt-Module vom Typ BP 3160 installiert. Sieben 1,5-Kilowatt-Wechselrichter vom Typ Sunny Boy 1700 E und 126 2,6-Kilowatt-Wechselrichter vom Typ Sunny Boy 3000 wandeln den Strom in Wechselstrom um. Per Modem werden die Messwerte der Anlage fernüberwacht. 

Erst Ende Juni wurde der neue Terminal eröffnet, auf dem die Photovoltaikanlage läuft. Die Flughafen München GmbH errichtete ihn in Kooperation mit der Deutschen Lufthansa AG. Er bietet Platz für die Abfertigung von rund 25 Millionen Passagieren pro Jahr. 
 

 

Iris Krampitz
© PHOTON, 10. Juli 2003
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