SolarWorld und WindWelt im Plus

Die SolarWorld AG steigerte im ersten Halbjahr deutlich ihren Gewinn vor Steuern durch den Verkauf der WindWelt-Aktien.

 

© Deutsche Solar

Mehr Solarwafer: Damit genügend Ausgangsmaterial für Solarzellen zur Verfügung steht, will die Deutsche Solar GmbH den Ausbau ihrer Produktionskapazität zügig vorantreiben.

Die SolarWorld AG, Bonn, veröffentlichte am 31. Juli ihren Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2001. Demzufolge betrug der Gewinn vor Steuern 12,4 Millionen Mark (erstes Halbjahr 2000: 0,3 Millionen Mark). Davon stammen rund zehn Millionen aus dem Verkauf von Anteilen an dem Tochterunternehmen WindWelt AG. Der Umsatz der SolarWorld AG betrug 18,4 Millionen Mark.

Die SolarWorld-Tochter Deutsche Solar GmbH steigerte den Gewinn vor Steuern um 88,4 Prozent auf 6,95 Millionen Mark bei einem Umsatz von 47,2 Millionen Mark. Die Veröffentlichung der Zahlen nahm der Konzern zum Anlass, das Festhalten an den Ausbauplänen der Wafer-Fertigung zu bekräftigen. Wie schon bei der Übernahme der Deutschen Solar im vergangenen Oktober verkündet, wolle man die Produktionskapazität bis Ende 2002 auf 100 Megawatt erweitern. Bereits Ende September 2001 soll die Erweiterung von derzeit 44 auf 55 MW erfolgen. Hierzu werden neue Kristallisations-, Säge- und Reinigungszentren in Betrieb genommen. Die Investitionen für die Erweiterung belaufen sich auf rund 95 Millionen Mark.

SolarWorld legt Halbjahreszahlen vor Das Bonner Unternehmen SolarWorld AG vermeldete Anfang Juli für das 1. Halbjahr 2001 einen Umsatzanstieg um 36,8 Prozent auf rund 18,4 Millionen Mark. 

Die WindWelt AG hat im ersten Halbjahr 2001 Umsatzerlöse in Höhe von 1,6 Millionen Mark erzielt. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) betrug 0,9 Millionen Mark bei einem Investitionsvolumen von 33,58 Millionen Mark. Die Umsätze und Erlöse stammen bisher ausschließlich aus Windparks. Für das dritte und vierte Quartal dieses Jahres sollen die ersten Umsätze mit Solaranlagen gemacht werden.

Anne Kreutzmann
© PHOTON, 31. Juli 2001
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