
BP plant
60-MW-Solarzellenfabrik in Madrid
Zusätzlich zu
der bereits bestehenden Solarzellenproduktion in Madrid mit einer
Kapazität von zwölf Megawatt (MW) plant BP in der spanischen
Hauptstadt eine zweite Fertigung mit einer Kapazität von 60 MW.
Dies kündigte der
Ölkonzern Anfang Juli an. Für den Ausbau der Kapazität stellt BP
seinem Tochterunternehmen BP Solar Espana S.A. 100 Millionen Dollar
zur Verfügung.
Die neue Produktion
soll in zwei Schritten aufgebaut werden: Die halbe Kapazität will man
Ende 2002 erreichen, die volle – je nach Bedarf – voraussichtlich
im dritten Quartal 2004. »Wir können das verzögern oder
beschleunigen«, erläuterte Stuart Brannigan, Marketingleiter bei BP
Solar Espana, »ganz wie der Markt es verlangt.«
Produziert werden
monokristalline Hochleistungszellen auf Siliziumbasis, die BP unter
dem Markennamen »Saturn-Zelle« verkauft. Die Solarzellen der neuen
und der alten Madrider Fabrik werden in der 20-MW-Modulproduktion in
Madrid weiterverarbeitet und außerdem künftig nach Deutschland
geliefert. Die neue Modulfabrik in Deutschland soll Ende 2002 in
Betrieb gehen (siehe PHOTON Juni 2001).
BP Solar ist nach
Sharp und Kyocera der drittgrößte Solarzellenhersteller der Welt.
Durch die neuen Investitionen zieht BP mit der japanischen Konkurrenz
mit und könnte den Platz auch weiterhin halten. BP Solar hat im Jahr
2000 an weltweit verteilten Standorten insgesamt 41,85 Megawatt
Solarzellen produziert bei einer Kapazität von 60 Megawatt.
William
P. Hirshman
© PHOTON, 15. Juli 2001
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