
Photowatt plant neue
Modulproduktionen in Deutschland und auf Zypern
Der Wafer-, Zell- und
Modulhersteller Photowatt aus Bourgoin-Jallieu in Frankreich plant den Bau einer
neuen Fabrik zur Herstellung polykristalliner Solarmodule in Deutschland.
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Solar Verlag |
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französische Modulhersteller Photowatt plant auch in
Deutschland eine Modulproduktion |
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Neben der bestehenden
Produktionskapazität von etwa acht Megawatt in Frankreich soll am neuen
Standort innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Kapazität von weiteren zehn
Megawatt entstehen. Mit dem künftigen Partner, den Photowatt noch nicht nennen
will, sollte die Vertragsunterzeichnung voraussichtlich am 25. oder 26. Juni
stattfinden, um dann unter dem Namen von Photowatt Module produzieren zu
können.
Außerdem wird bis
Ende dieses Jahres eine neue Produktionsstätte für Module in
Zusammenarbeit mit AT micro Solar in Cypern anlaufen. Die
Anfangskapazität von 1,2 Megawatt soll innerhalb der nächsten fünf
Jahre auf acht Megawatt ausgebaut werden. Im gleichen Zeitraum ist
auch eine Erweiterung der Modulfertigung im US-amerikanischen Staat
New Mexiko von derzeit zwei auf vier Megawatt geplant. »Wir wollen
die Modulproduktion peu a peu delokalisieren und dahin gehen, wo die
Märkte sind«, beschreibt Klaus Bamberg, zuständig für den
Technologietransfer von Photowatt, den Ausbau. Denn nicht die
Herstellung von Modulen soll künftig am Standort Frankreich
Hauptaugenmerk sein, sondern »wir wollen uns verstärkt um die
Solarzellenfertigung kümmern und ihre Herstellung so optimieren, dass
wir bis Ende des Jahres eine Kapazität von 16 Megawatt erreichen«.
Eveline
Hagemann
© PHOTON, 10. Juni 2001
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