
Greenpeace energy
baut erstes Solarkraftwerk
Noch im Juni soll das erste
von Greenpeace Energy eG errichtete Solarkraftwerk ans Netz gehen.
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Greenpeace energy |
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dem Industriegelände »Solpark« in Schwäbisch Hall
entsteht gerade das 100-kW-Kraftwerk des
Ökostromanbieters Greenpeace energy, die mit ihrer ersten
Neuanlage künftig ihren Strommix bereichern. |
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Seit Ende April installiert
die Kopf AG aus Baden-Württemberg 1.000 Quadratmeter BP-Module mit 100 Kilowatt
Leistung auf einem Hallenschrägdach des Industriegeländes »Solpark« in
Schwäbisch Hall, einem ehemaligen Flugzeughangar der US-Luftwaffe.
Mit diesem Neubau namens
»Projekt alpha« kommt Greenpeace Energy seinem gesteckten Ziel nach, nicht nur
umweltfreundliche Energie zu verkaufen, sondern parallel regenerative
Energieanlagen neu zu bauen. Denn der Ökostromanbieter garantiert seinen
Kunden, spätestens innerhalb von drei Jahren den Stromverbrauch vollständig
über neue regenerative Kraftwerke bereitzustellen.
Die ersten Ökostromkunden von
Greenpeace Energy verbrauchten bis zum Stichtag 30. Juni 2000 – das war gut
ein halbes Jahr nach Firmengründung - insgesamt 3,4 Millionen Kilowattstunden.
Diese Energiemenge muss nun bis Mitte nächsten Jahres durch ökologische
Neuanlagen produziert werden können. Greenpeace Energy bot bisher aus
bestehenden Anlagen einen Strommix je zur Hälfte aus gasbefeuerten
Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und regenerativen Quellen, wie Wind, Wasser,
Biomasse und Solarstrom. In diesem Mix wird ein Prozent verbindlich aus
Solarenergie bereitgestellt. Mit dem ersten Solarkraftwerk kann Greenpeace
Energy nun sein Vorhaben einhalten und die im nächsten Jahr fällige
Energiemenge aus Neuanlagen mit gut zwei Prozent Solarstrom garantieren. Um die
Finanzierung des neuen Solarkraftwerks von gut einer Million Mark zu übernehmen
und die Anlage künftig zu betreiben, gründete Greenpeace Energy die
Tochtergesellschaft Planet Energy GmbH & Co. KG Projekt alpha. Sie
beantragte für die Finanzierung der Anlage Fördermittel sowohl bei der
Deutschen Ausgleichsbank als auch bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Im
Laufe der nächsten zwölf Monate wird das Tochterunternehmen den Bau weiterer
Ökokraftwerke, insbesondere für Wind und Biomasse, vorantreiben müssen, so
dass die »fälligen« 98 Prozent an ökologischem Strom auch tatsächlich bis
zum nächsten Stichtag angeboten werden können.
Eveline
Hagemann
© PHOTON, 10. Juni 2001
Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Solar Verlags
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