
SolarWorld erhält Zuschlag
für Bayer Solar
Mit Spannung hat
die Solarwirtschaft den Verkauf von Bayer Solar verfolgt, einem der
wichtigsten Hersteller von Siliziumscheiben für Solarzellen. Den
Zuschlag hat jetzt die Bonner Firma SolarWorld erhalten.
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SolarWorld |
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sich gegen seine Mitbewerber durchsetzen: Frank Asbeck,
Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, erhielt am 11.
August den Zuschlag für Bayer Solar. |
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Die SolarWorld AG
hat am 11. August den Zuschlag für eine Mehrheitsbeteiligung an dem
seit Mai diesen Jahres zum Verkauf stehenden Wafer-Produzenten Bayer
Solar, Freiberg, erhalten. Damit konnte sich die Bonner Firma gegen
teils internationale Mitbieter wie Sharp und Shell durchsetzen. Der
Kaufpreis für die übernommenen 82 Prozent an Bayer Solar liegt nach
Angaben von SolarWorld im dreistelligen Millionenbereich. Die
restlichen 18 Prozent wurden von der ebenfalls in Bonn ansässigen
Solar Holding Beteiligungsgesellschaft mbH übernommen.
Im Gegenzug
beteiligt sich die Bayer AG mit einem Anteil von 9,3 Prozent an der
SolarWorld AG.
Die
Produktionskapazität von Bayer Solar liegt bei 16 Millionen
polykristallinen Wafern und acht Millionen monokristallinen Wafern im
Jahr. Daraus lassen sich Solarzellen mit einer Gesamtleistung von 32
Megawatt produzieren – das entspricht einem Anteil von rund 15
Prozent des Weltmarktes.
www.solarworld.de
Anne
Kreutzmann
© PHOTON, 11. August 2000
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