
Zwei neue Modulreihen von Shell
Die Shell Solar GmbH bringt im Herbst zwei neue Modulreihen mit monokristallinen Zellen auf den Markt. Diese sollen schrittweise die SP-Reihe von Shell ersetzen, deren Wirkungsgrade rund einen Prozentpunkt tiefer liegen.
Die Module SQ70, SQ75 und SQ80 haben Nennleistungen von 70, 75 und 80 Watt. Die Leistungen der Module SQ140-C, SQ150-C und SQ160-C liegen entsprechend bei 140 bis 160 Watt. Die Leistungstoleranzen betragen plus/minus fünf Prozent. Die Wirkungsgrade dieser Module liegen zwischen 10,6 (SQ140-C) und 12,7 Prozent (SQ80).
Schrittweise sollen die neuen Serien die SP-Reihe von Shell ersetzen, deren Wirkungsgrade rund einen Prozentpunkt tiefer liegen. Die etwas höhere Effizienz der neuen Module hat seine Ursache in der größeren Packungsdichte der Zellen, ermöglicht durch deren nahezu quadratische Form. Die meisten monokristallinen Solarzellen hingegen sind semi-quadratisch, haben also abgerundete Ecken. Bei manchen wird sogar die ursprüngliche, runde Zellform erhalten.
Die neuen Module mit Rahmen aus Aluminium enthalten zwei beziehungsweise drei Bypass-Dioden. Die drei größeren Module sind mit MC-Steckern ausgestattet. Zertifizierungen nach Schutzklasse II und IEC 61215 sind beantragt. Shell gewährt eine Leistungsgarantie von 10 Jahren auf 90 Prozent und von 25 Jahren auf 80 Prozent der Mindestleistung.
Die Kenndaten der beiden Serien seien »noch vorläufig«, sagt Michael Henne, Kommunikationsmanager bei Shell Solar. Die in der Pilotproduktion gewonnenen Daten würden in der anlaufenden Serienfertigung überprüft.
Susanne von Aichberger
© PHOTON, 10. August 2003
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