Neue Leistungsklasse und weitere Formen für Solardachsteine von Sesol

Die thüringische Sesol Gesellschaft für solare Systeme mbH hat die Palette ihrer Solardachsteine erweitert. 

© Sesol Gesellschaft für solare Systeme mbH

Ton in Ton: Die Solardachsteine von Sesol sind nicht mehr nur in Schwarz, sondern auch in Ziegelrot erhältlich. Hier eine 5,2-Kilowatt-Anlage, die im September dieses Jahres im thüringischen Wasungen in Betrieb geht.

Der Sesol Quick ist nun nicht mehr nur als Frankfurter Pfanne (D4-FrPf), sondern seit Juli auch als Dachziegeltyp Rauenberger Z12 von Trost (D6-Z12), seit September als Ergolsbacher E58 von Erlus (D6-E58) sowie ab Oktober als Tegalit von Lafarge (D4-Tg) erhältlich. Die Ziffer hinter dem »D« gibt dabei die Anzahl der normalen Dachziegel an, die durch den Solardachstein ersetzt werden. Nach Angaben der Firma wird die Palette der Formen ständig erweitert.

Die Dachziegel bestehen aus Mineralguss und eignen sich für Dächer mit einer Mindestneigung von 22 Grad. Sie sind wie bisher in Schwarz, und neuerdings auch in Ziegelrot erhältlich. Die Dachelemente enthalten jeweils ein Laminat mit polykristallinen Zellen. Es wird von der Dresdener Solarwatt Solar-Systeme GmbH hergestellt. 

© Sesol Gesellschaft für solare Systeme mbH

Die Sesol Gesellschaft für solar Systeme mbH bietet den Sesol Quick – hier für den Dachziegeltyp Rauenberger – nun auch mit 48 Watt Nennleistung an.

Neben Solardachziegeln mit einer Nennleistung von 45,5 Watt bietet Sesol alle Dachsteintypen nun auch als 48-Watt-Version mit sechs-Zoll-Zellen an. Die Leistungsklasse von 47 Watt fällt weg. Die Leistungstoleranz der Module liegt bei plus/minus fünf Prozent. Solarwatt gibt eine Leistungsgarantie von 20 Jahren auf 80 Prozent der Mindestleistung. Das Laminat ist nach IEC 61215 zertifiziert. 

Ein 1-Kilowatt-System mit 22 Sesol Quick Solardachsteinen von jeweils 48 Watt Nennleistung kostet inklusive Wechselrichter, Installationsmaterial und Lieferung 7.499 Euro. Der Einzelpreis für einen einzelnen Solardachstein des Typs D4-FrPf/45,5 beträgt 276 Euro. 

Susanne von Aichberger
© PHOTON, 10. August 2003
Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Solar Verlags

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