
Kombipack von EETS:
Solare Straßenlaterne mit Windkraftanlage
Die im britischen
Wales ansässige Firma Energy Equipment Testing Service Ltd. (EETS)
hat im August mit der Produktion ihrer Straßenlaterne »Hybroligth«
begonnen.
Der Name deutet die
Hybridtechnik schon an: Die zur Beleuchtung benötigte Energie wird
durch vier Solarmodule Typ BP585 mit einer Gesamtleistung von 340 Watt
sowie durch einen kleinen Windgenerator bereitgestellt.
Die wahlweise ein
oder zwei Leuchten enthalten die in der Straßenbeleuchtung häufig
verwendeten Natriumdampflampen mit einer Leistungsaufnahmen von je 35
Watt. Sie sind in einer Höhe von acht Metern an je zwei Meter langen
Auslegern befestigt, die auch als Halt für die Solarmodule dienen.
Die von den Solarmodulen und dem Windgenerator erzeugte Energie wird
in 12-Volt-Bleisäure-Batterien des japanischen Herstellers Yuasa (Typ
NPC 38-121) gespeichert. Wie viele Batterien verwendet werden, hängt
laut Daniel Nuh, Projektleiter der EETS-Photovoltaik-Abteilung, vom
Standort ab. Mit Hilfe meteorologischer Daten könne die Lampe jedoch
so ausgelegt werden, dass praktisch überall auf der Welt Licht für
eine volle Nacht garantiert werden kann. Die auf dem eigenen
Werksgelände in der Nähe der Stadt Cardiff aufgestellte Laterne
hätte beispielsweise acht Batterien mit einer Kapazität von je 300
Wattstunden nötig. Um die Wartung einfach zu halten, sind die
Batterien ebenso wie der Laderegler (ein »SunLigth 20« des
amerikanischen Herstellers Morningstar) im Sockel untergebracht.
Hybroligth wird
weltweit vertrieben und kostet zwischen 5.660 und 7.540 Euro.
Energy Equipment
Testing Service Ltd.
Unit 2, Glan-y-Llyn Industrial Estate
Taffs Well, CF15 7JD, Wales, UK
Telefon 0044 / 29 / 20 82 09 - 10
Telefax 0044 / 29 / 20 82 09 - 11
pvsales@pvsystems.com
www.pvsystems.com
William
P. Hirshman
© PHOTON, 20. September 2001
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