
Modul-Peakleistung
ist jetzt vor Ort messbar
Mit dem neuen
Messgerät PVPM 216T der im Januar gegründeten Dortmunder Firma
Photovoltaik Engineering (pve) lässt sich erstmals die Peakleistung
von Solarmodulen direkt am Aufstellungsort ermitteln.
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Photovoltaik Engineering |
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aufwändige Laborprüfung mehr: Mit dem Messgerät PVPM
216T der Dortmunder Firma Photovoltaik Engineering kann
man die Peakleistung eines Moduls direkt am
Aufstellungsort ermitteln. |
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Die Peakleistung ist
definiert als Leistung eines Moduls unter Standard-Testbedingungen:
Einstrahlung von 1.000 Watt pro Quadratmeter, Sonnenspektrum
entsprechend AM 1,5 und Zelltemperatur von 25 Grad Celsius. Bislang
war es nur möglich, diesen Wert aufwändig im Labor zu messen. Das
Gerät von pve bestimmt die Peakleistung hingegen anhand der
Einstrahlungsbedingungen am Modulstandort mit einem
Umrechnungsverfahren, das Professor Andreas Wagner an der Dortmunder
Fachhochschule entwickelt und als Patent angemeldet hat. Damit kann
jeder Installateur die vom Modulhersteller angegebene Nennleistung
einfach vor Ort prüfen und Module entsprechend ihrer tatsächlichen
Leistung optimal auf verschiedene Stränge verteilen.
Das Gerät hat ein
Gehäuse aus Stahlblech mit Tragegriff; es ist 48 Zentimeter breit, 16
Zentimeter hoch und 35 Zentimeter tief. Versorgt wird es von einem
Nickel-Cadmium-Akku mit einer Kapazität von 7,2 Amperestunden, der
über ein internes Netzteil aufgeladen wird. Ein Strahlungssensor vom
Typ Phox 100 mit integriertem Temperatursensor Pt 100 erfasst
Sonneneinstrahlung und Umgebungstemperatur. Der Benutzer bedient das
Gerät über wenige Tasten und wird dabei von einem Bildschirmmenü
geführt. Das LCD-Display (schwarz-weiß) zeigt dann die Peakleistung,
den Serieninnenwiderstand und die Strom-Spannungs-Kennlinie des
Moduls. Das Ergebnis ist laut pve bis auf fünf Prozent genau. Zum
Vergleich: Der TÜV Rheinland gibt bei seinen Laborprüfungen eine
Abweichung von drei bis vier Prozent an.
Beim PVPM 216T
lassen sich auch folgende Werte abrufen: maximale Leistung (MPP),
MPP-Strom und -Spannung, Kurzschlussstrom und Leerlaufspannung,
Füllfaktor, Umgebungstemperatur und Einstrahlung. Es können die
Daten von 100 Messungen gespeichert werden. Das fünf Meter lange
Messkabel ist auch in zehn oder 25 Meter Länge lieferbar. Preis: rund
11.116 Mark.
PV-Engineering
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Johannes
Bernreuter
© PHOTON, 16. März 2001
Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Solar Verlags
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