Weltrat für Erneuerbare Energien gegründet

Auf der dreitägigen Konferenz zur Förderung des globalen Technologietransfers für erneuerbare Energien, die in Berlin parallel zur Solar Energy stattfand, wurde der World Council for Renewable Energies (Weltrat für Erneuerbare Energien) gegründet. 

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Rund 350 Teilnehmer zählte man auf der Eurosolar-Konferenz zur Förderung des gobalen Technologietransfers für erneuerbare Energien teil.

Damit will man ein unabhängiges globales Netzwerk von Nicht-Regierungsorganisationen, Unternehmen und wissenschaftlichen Instituten auf den Gebieten der erneuerbaren Energien, des Umweltschutzes und der Entwicklungshilfe aufbauen. Anlass für die Gründung war die Einschätzung der Initiatoren, dass der bestehende Welt-Energie-Rat (World Energy Council) zu sehr von den Interessen der atomaren und fossilen Energiewirtschaft geprägt sei und die erneuerbaren Energien nicht ausreichend vertrete.

Der Weltrat für Erneuerbare Energien wird von einem fünfköpfigen Komitee geleitet, in dem alle Kontinente vertreten sind: der Mauretanier Ahmedou Ould Abdallah (Generalsekretär der Global Coalition for Africa), der indische Windkraft- und Solaranlagenunternehmer Rakesh Bakshi, der australische Architekturprofessor Peter Droege (Universität Sydney), der Amerikaner Michael Eckhart (Initiator der Solar-Bank in Washington) und der deutsche Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer (Präsident von Eurosolar), den man auch zum Sprecher (General Chairman) wählte. Der Weltrat wird regelmäßig ein Weltjahrbuch für erneuerbare Energien herausgeben und alle zwei Jahre eine Weltkonferenz veranstalten.

Anne Kreutzmann
© PHOTON, 10. Juni 2001
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