
CSU nörgelt über
EEG
CSU Landesgruppe findet
Förderung der Photovoltaik teuer und fragwürdig.
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CDU/CSU |
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Ramsauer, CSU |
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Anlässlich des 1. Jahrestages
des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 1. April 2001 hat die
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag die Förderung der Photovoltaik
generell, und die Förderung der Windenergie zumindest im Binnenland in Frage
gestellt. In einer Erklärung des Parlamentarischen Geschäftsführers, Peter
Ramsauer, und des umweltpolitischen Sprechers, Christian Ruck, heißt es: »Die
Förderung der Photovoltaik und der Windkraft an windarmen Standorten ist teuer
und ökologisch fragwürdig.« Zudem müsse sich »das EEG im Hinblick auf seine
Wettbewerbskompatibilität auf liberalisierten Strommärkten erst noch
bewähren«. Die Kritik trifft insbesondere bei den Bündnisgrünen auf
Unverständnis. »Statt Photovoltaik und Windenergie schlecht zu reden, sollte
die CSU-Landesgruppe auf die bayerische Staatsregierung einwirken, um deren
Widerstände gegen den Ausbau der Windenergie in Bayern zu beenden.«
Pikanterweise war es eben
genau jene CSU-Landesgruppe, die Anfang der 90er Jahre maßgeblicher Initiator
des Stromeinspeisungsgesetzes war, das zu einem Durchbruch der
Windenergienutzung in Deutschland geführt hat.
Anne
Kreutzmann
© PHOTON, 2. April 2001
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