
Solarstromanlage für Gipfelkreuz
Seit August wird das Gipfelkreuz auf der Kampenwand durch Sonnenenergie beleuchtet. Die erste Solaranlage für ein Gipfelkreuz in den Alpen ersetzt so ein Notstromaggregat, das über ein halbes Jahrhundert den Strom für die 13 Lampen lieferte.
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Chiemsee Solar |
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Freiwillige Helfer: Bergwacht und Feuerwehr tragen die Teile der Solarstromanlage auf den Gipfel. |
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Franz Schaffner, Sohn eines der Erbauer des Gipfelkreuzes, hatte die Idee zu diesem Projekt. Bisher musste er jedes Mal fünf Liter Benzin für das Stromaggregat auf den Gipfel tragen, um das Kreuz für einige Stunden zu beleuchten. Jetzt kann er die 24-Volt-Lampen ferngesteuert jeweils für vier bis fünf Stunden einschalten. Das System besteht aus zwei 115-Watt-Module und einer Akkustation mit einer Kapazität von 600 Amperestunden.
Möglich wurde das Projekt dank Firmenspenden und dem Engagement freiwilliger Helfer, denn öffentliche Gelder gab es nicht. Das Kampenwandkreuz leuchtet nun umweltfreundlich
– allerdings nur zu besonderen Anlässen:
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© Martin-Film |
| Leuchtet zu besonderen Anlässen: das Gipfelkreuz der Kampenwand. |
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Es dient für Franz Schaffner zum Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege und als Mahnung für den Frieden.
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