Förderung von PV-Anlagen auf Alpenhütten verbessert

Die Bundesstiftung Umwelt hat sich entschlossen, in die Förderung auch die Finanzierung von Planungsskizzen mit einzubeziehen. 

© Isar-Amperwerke

Bei der Gamshütte in den Zillertaler Alpen stammen Strom und Wärme von Solaranlagen auf dem Dach. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert jetzt auch die Planung solcher Anlagen.

Seit rund einem Jahr bietet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Zuschüsse für die umweltgerechte Renovierung von Alpenhütten an. Doch bisher ist das Interesse eher verhalten: »Die ersten Förderanträge unseres Sechs-Millionen-Mark-Programms haben es gezeigt: Die Planungskosten für einen umweltgerechten Umbau von Berghütten sprengen den finanziellen Rahmen interessierter Vereine«, erläuterte Fritz Brickwedde, Generalsekretär der DBU das Problem. Deshalb hat sich die Stiftung jetzt entschlossen, in die Förderung des Hüttenprogramms ergänzend die Finanzierung von Planungsskizzen einzubeziehen. Anträge können für die Planungskosten bis zu einer Höhe von 50.000 Mark gestellt werden, von denen – unabhängig von einer späteren Umsetzung – maximal 70 Prozent bezuschusst werden. Für den Bau der Anlage gibt es später noch einmal bis 50 Prozent der Kosten und auch die Information von Besuchern bezuschusst die DBU mit bis zu 70 Prozent.

Das Programm ist für vorerst 16 Berghütten ausgelegt, die möglichst umfassend modernisiert werden sollen. Dazu gehört neben der Nutzung regenerativer Energien auch die ökologische Entsorgung von Müll und Abwasser.

Zwei Antragsteller haben bereits die Förderbewilligung für ihre Berghütten erhalten: Die Wimbachgrieshütte des Bezirks München sowie das Kärlinger Haus der Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins.

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Telefon 05 41 / 96 33 - 0
www.dbu.de

 

Anne Kreutzmann
© PHOTON, 23. Mai 2001
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