| S | |
| Sensibilisierungsschicht, lichtabsorbierende Schicht einer photoelektrochemischen Solarzelle. Farbstoffzelle, Absorption. Serienwiderstand, ohmscher Widerstand, der in Reihe (in Serie) mit der Solarzelle geschaltet ist. Er entsteht an Kontaktschichten, TCO, sowie Grids und sollte möglichst klein sein, um ohmsche Verluste zu vermeiden. short circuit current, engl. für Kurzschlußstrom einer Solarzelle. Shunt-Widerstand, engl. für Parallelwiderstand Silizium, chemisches Element, das vier Bindungen mit Nachbar-Atomen eingehen kann. S. ist der Halbleiter, der bisher für die Halbleiterindustrie und die Photovoltaik die wichtigste Rolle spielt. Der Rohstoff Siliziumoxid (Sand) kann zu monokristallinem, polykristallinem oder amorphem Silizium verarbeitet werden. amorphe Solarzelle, monokristallines Silizium, polykristallines Silizium. Solarenergie, im engeren Sinne die Energie, die von der Sonne in Form von Photonen zur Erde gelangt. Solar Home System, kleines, einfach ausgestattetes photovoltaisches Inselsystem, das aus Photovoltaik-Modulen, Laderegler und einem Energiespeicher (Batterie) besteht. Einsatzgebiete sind sonnenreiche Entwicklungsländer, aber auch andere netzferne Bereiche wie Berghütten. Ein S. reicht zur Deckung eines Bedarfs von wenigen Kilowattstunden pro Tag aus. Solarkonstante, Wert der maximalen eingestrahlten Leistung pro Fläche außerhalb der Erdatmosphäre. Die S. hat einen Wert von ca. 1.395 Watt/m2. Globalstrahlung. Solarsilizium, Siliziumkristalle mit einem für Photovoltaikanwendungen genügend hohen Reinheitsgrad. Im Gegensatz dazu ist das in der Chipindustrie verwendete Silizium von noch höherer Reinheit. Herstellungsverfahren sind zum Beispiel Blockguß-Verfahren, Czochralsky-Verfahren, EFG-Verfahren. Solarthermie, Nutzung der Sonnenenergie zur direkten Erzeugung von Wärme. Der entsprechende Energiewandler wird Sonnenkollektor genannt. Solarzelle, elektronisches Bauteil, das absorbiertes Licht direkt in elektrische Energie (Strom) umwandeln kann. Absorption, Halbleiter, Farbstoffzelle. Sonnenäquivalentstunden, teilt man den Jahresertrag (in kWh) einer Photovoltaikanlage durch ihre maximal mögliche Leistung (kWp), erhält man die S. eines Jahres. Watt-peak, Sonnenstunden. Sonnenkollektor, wandelt absorbiertes Sonnenlicht direkt in Wärme um. Diese wird durch eine Flüssigkeit mit hoher Wärmekapazität (z. B. Wasser oder Öl) aufgenommen, transportiert, und in einem Wärmetauscher abgegeben Solarthermie. Sonnensimulator, Gerät zur künstlichen Erzeugung des Sonnenspektrums mit Hilfe spezieller Lampen. Für unsere Breiten verwendet man ein AM 1.5-Spektrum. Sonnenspektrum. Sonnenspektrum, spektrale Intensitätsverteilung der Sonnenstrahlung. Das Sonnenspektrum, welches man an der Erdoberfläche beobachtet, wird stark von der Atmosphäre beeinflußt. AM.
|
|
|
Sonnenstunden, Anzahl der Stunden pro Jahr, in denen die Sonnenstrahlung auf die Erdoberfläche fällt, ohne durch Wolken verschattet zu werden. Sonnenäquivalentstunden. Spannung, Maß für die Differenz der Stärke des elektrischen Feldes zwischen zwei Punkten, z. B. den beiden Polen einer Batterie. Die S. ist die Ursache des elektrischen Stromes. Wird in Einheiten von Volt (Abk. V) gemessen. Standard Test Bedingungen, Messung der I-U-Kennlinie unter einem AM 1.5-Sonnenspektrum bei einer Temperatur von 25oC. Standard Test Conditions, (Abk. STC) engl. für Standard Test Bedingungen. Stapelsolarzelle, besteht aus zwei oder mehr übereinanderliegenden Solarzellen, die aufgrund ihrer unterschiedlichen Bandlücke unterschiedliche Bereiche des Sonnenspektrums ausnutzen. In der Dünnschichttechnik kann durch den Bau von S. außerdem das Ausmaß der Alterung reduziert werden.
|
|
|
STC, engl. für Standard Test Conditions. Standard Test Bedingungen. String, Bezeichnung für mehrere in Reihe geschaltete Solarzellen eines Moduls. Strom, Bezeichnung für den Fluß elektrischer Ladungen, z. B. in Form von Elektronen durch ein Kupferkabel. Wird in Einheiten von Ampere (Abk. A) gemessen. Substrat, mechanisch stabiles Trägermaterial, das außerdem als Wachstumsgrundlage für Solarzellen dient. Beispiele sind Glas, Metall- und Kunststoffolie, Wafer. Systemwirkungsgrad, Bruchteil der eingestrahlten Sonnenenergie, der als elektrische Energie auf der Wechselstromseite für den Verbraucher nutzbar ist. Im S. sind alle Verluste der einzelnen Systemkomponenten berücksichtigt.
|