EnBW steigt bei Würth Solar aus
06.04.2004: Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG trennt sich von ihrem 20-prozentigen Anteil an der Würth Solar GmbH & Co. KG.
»Der Verkauf hat aber keine Auswirkungen auf unsere Geschäfte«, versichert Karl-Heinz Groß, einer der beiden Geschäftsführer von Würth Solar. Auch die Pläne für eine 12-Megawatt-Fertigungslinie seien durch den Verkauf nicht gefährdet.
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Würth Solar hält an seinen Ausbauplänen fest
– trotz des Ausstiegs von EnBW. Hier die zweite Pilotlinie im Werk Marbach bei Stuttgart. |
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Vielmehr bereite man für den Ausbau eine Kapitalerhöhung vor, so Groß weiter. Darüber könne der Aufsichtsrat entscheiden, wenn die Arbeiten an der Fertigungstechnik abgeschlossen seien.
Mit dem Verkauf will EnBW sein Beteiligungsportfolio weiter bereinigen und die bereits 2003 begonnene Konzentration auf sein Kerngeschäft fortsetzen.
»Die Herstellung von Solarmodulen gehört nicht zu den originären Aufgaben eines
Energieversorgers«, begründet Pressesprecher Dirk Ommeln die Entscheidung. Das bedeute aber keinen Rückzug aus dem Arbeitsfeld der erneuerbaren Energien. Im Bereich Wasserkraft wolle der Konzern sogar sein Engagement verstärken.
Der EnBW-Anteil wird von der Würth-Gruppe übernommen, die bereits 79,5 Prozent der Anteile hält. Die restlichen 0,5 Prozent sind im Besitz des Zentrums für Solarenergie- und Wasserstoff-Forschung in Stuttgart. Zum Verkaufspreis wollte Ommeln keine Angaben machen.
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