Protest gegen »Kohle-Clement«
27.03.2004: Die Umweltorganisation Greenpeace hat mit einer spektakulären Aktion auf die Klimazerstörung durch die Kohleverstromung aufmerksam gemacht.
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© Greenpeace e.V. |
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Spektakuläre Aktion: Greenpeace protestierte am Kohlekraftwerk Niederaußem gegen die klimaschädliche Politik des Bundeswirtschaftsministers. |
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An das Braunkohlekraftwerk Niederaußem in Nordrhein-Westfalen projizierten die Umweltschützer in der Nacht auf den 26. März einen Totenkopf
– und zwar direkt in die Abgaswolke der Anlage. An einem Kühlturm war der Spruch zu lesen:
»Kohle-Clement zerstört unser Klima.«
Der Protest richtet sich gegen den ehemaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten und heutigen Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement und dessen fortgesetzte Versuche, im Kabinett Vergünstigungen für die Kohleindustrie durchzusetzen. Die Umweltorganisation fordert, binnen einer Generation aus der Verstromung von Braunkohle auszusteigen. Schließlich seien diese Kraftwerke in ihrer Klimaschädlichkeit ohne Beispiel
– allein das Kraftwerk Niederaußem stoße nach Berechnungen von Greenpeace so viel Kohlendioxid aus wie der gesamte Staat Neuseeland.
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