
City Solar baut 7,4-Megawatt-Solarkraftwerk im Saarland
10.03.2004: Auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Göttelborn nördlich von Saarbrücken will die City Solar AG ein Solarkraftwerk mit einer Leistung von 7,4 Megawatt (MW) bauen. Wie das Wiesbadener Unternehmen zusammen mit dem saarländischen Umweltminister Stefan Mörsdorf Anfang März bekannt gab, soll die Anlage auf einem früheren Absinkweiher des Bergwerks entstehen.
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© CITY Solar AG |
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Vor vier Jahren stillgelegt: Auf dem Gelände des saarländischen Bergwerks Göttelborn soll ein Solarkraftwerk entstehen
– hier eine Simulation. |
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»Hier wird kein Ackerboden für Solarzellen geopfert«, betont Mörsdorf. Das Bergwerksgelände sei für die Anlage geradezu ideal. So werde eine Fläche genutzt, die anderweitig kaum verwertbar sei.
»Solarkraftwerke auf der grünen Wiese kommen für uns nicht in Frage«, begründet Steffen Kammler, Geschäftsführer der City Solar AG, seine Standortentscheidung. Ende 2003 installierte City Solar bereits ein 1,4-MW-Kraftwerk am Rande des Saarbrücker Flughafens, das jetzt um 2,5 MW erweitert werden soll (PHOTON 11-2003). Kammler freut sich, mit Göttelborn nun einen weiteren Standort im Saarland gefunden zu haben.
»Hier herrscht ein fantastisches Investitionsklima«, so Kammler. Er hat das 165.000 Quadratmeter große Gelände für 25 Jahre von der Industriekultur Saar GmbH gepachtet, die den Bergwerksstandort seit drei Jahren für neue Nutzungen erschließt.
Wie bei der Anlage am Saarbrücker Flughafen will City Solar auch bei diesem Projekt mit der Hamburger Voltwerk AG zusammenarbeiten. City Solar soll dabei die Projektierung und die Bauausführung übernehmen, Voltwerk die Finanzierung mit Hilfe eines Beteiligungsfonds. Die Investitionskosten betragen rund 34 Millionen Euro, der Eigenkapitalanteil 30 Prozent. Die Unternehmen rechnen mit einem Jahresertrag von 980 Kilowattstunden pro Kilowatt installierter Leistung. Die Wechselrichter liefert Siemens. Zu Modultyp und Modulhersteller, auch für die Erweiterung des Flughafenkraftwerks, konnte Kammler allerdings noch keine Angaben machen. Die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen. Lieferengpässen auf Grund der zurzeit hohen Modulnachfrage befürchtet er jedoch nicht. City Solar habe sich bereits 2003 ausreichend Modulkapazitäten bei verschiedenen Herstellern gesichert, so dass das Projekt auf jeden Fall in diesem Jahr gestartet werden könne.
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